Mittwoch, 12. Dezember 2012

Montag, 19. November 2012

Shalom macht man mit Shalom und nicht mit Krieg

Krieg und Frieden, Gaza und Israel, Menschsein und Menschbleiben in Zeiten von Beschuss und Bombardierung.


Rena Larf schreibt über ihre israelische Freundin Tamy Markuz auf GT-Worldwide - freies Magazin für Politische Kultur
http://www.gt-worldwide.com/larf_shalom_israel_krieg_11-2012.html#c20294

Rechtsradikalismus in Deutschland: Getarnte Chamäleons warten auf ihren Einsatz: Kolumne von Rena Larf auf GT-Worldwide - freies Magazin für Politische Kultur


Seit über 60 Jahren gehört der Nationalsozialismus in Deutschland der Vergangenheit an? Dem istnicht so. In Zeiten von Mini-Wirtschaftswachstum, großen Firmenpleiten, verlorenen Arbeitsplätzen, Eurokrise und Untergangsstimmung haben Neonazis in Tarnkleidung leichtes Spiel mit ihrem nationalistischen Gedankengut. Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen

Freitag, 16. November 2012

Bundesweite Hilfsorganisation ANUAS e.V.: Rena Larf spricht den Podcast zum Buch: Was bleibt, ist Sus Liebe


Was bleibt, ist Sus Liebe, Teil 13

ANUAS e.V. ist die einzige bundesweite Hilfsorganisation für Angehörige von Mord-/ Tötungs-/ Suizid- und Vermisstenfällen.
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Die Hamburger Literaturinterpretin Rena Larf liest aus "Was bleibt, ist Sus Liebe"
Der Roman nach einer wahren Begebenheit ist 2012 im Spielberg Verlag erschienen. Sämtliche Tantiemen aus dem Verkauf der Bücher kommen den betroffenen Mitgliedern des ANUAS e.V. zugute.

Klappentext:
Margret und Christian lassen schweren Herzens ihre geliebte Tochter ziehen. Sie hat eine starke Persönlichkeit, geht unbeirrbar ihren Weg. Dieser Weg führt die junge Frau nach Griechenland, mit einem Mann der ihr Vater sein könnte. Den Eltern zerreißt es das Herz. Was haben sie falsch gemacht.
Dann geschieht das Unfassbare. Die griechischen Behörden melden den Tod des geliebten Kindes. War es Selbstmord oder wurde sie getötet. Welche Rolle spielt der ältere Liebhaber und Mäzen der jungen Frau.
Ohnmächtig vor Wut und Verzweiflung machen sich die liebenden Eltern auf die Suche nach der Wahrheit in einem fremden Land. Sowohl die deutschen als auch die griechischen Behörden schieben sich gegenseitig die Verantwortung zu, immer wieder versanden Ermittlungen oder werden erst gar nicht angestrengt.
In einer Zeit der größten Trauer meldet sich ihre tote Tochter auf mysteriöse Weise erneut zu Wort …


Eine erschütternde, authentische Geschichte, die tief unter die Haut geht, da sie dem Leser die Frage nach dem Sinn von Trauer, dem Geheimnis des Lebens und die Suche nach innerem Frieden ein Stück weit näher bringt!
(Zitat: Klappentext)
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Geschrieben von Reinhold Kusche und Marion Waade
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Musik: "Bon voyage, Mama" von Lena Selyanina
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Podcast Teil 1 hier hören
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ANUAS e.V.
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Sonntag, 28. Oktober 2012

Eine seltene Begegnung mit Goethe


Das schöne Südtirol ist ja seit Markus Lanz wieder in aller Munde:-))
Eine schöne Reisegeschichte mit dem Touch eines Mysteriums...

Die beste Bildung ist ein gescheiter Mensch auf Reisen:
Eine seltene Begegnung mit Goethe
© Rena Larf

 
Johann Wolfgang von Goethe reiste im Jahr 1786 nach Rom. Im Tagebuch über diese italienische Reise schrieb er auch folgende Sätze, die nachfolgend wieder gegeben sind:

„...Von Bozen auf Trient geht es neun Meilen weg in einem fruchtbaren und fruchtbareren Tale hin. Alles, was auf den höheren Gebirgen zu vegetieren versucht, hat hier schon mehr Kraft und Leben, die Sonne scheint heiß, und man glaubt wieder einmal an einen Gott...“
(Zitat Ende)


Deutschnofen, 14.Oktober 2012

 ‚Ich habe hier über dem Eggenthal, welches ostwärts von Bozen aus abzweigt, ein schönes Kirchlein entdeckt, dass mir wert ist, zu beschreiben. Die Wirtin vom Kreuzhof, der gleich neben dem Kirchlein liegt, machte mir Speck, Käse und Brot zurecht, zudem einen roten hausgemachten Wein, der vorzüglich schmeckt und meinem Geist nun jene Leichtigkeit schenkt, die alle Last im Tornister meines Lebens erträglich macht. Ich sitze auf einer Bank direkt am Kirchlein, vor mir ein Baumstumpf als Tisch, darauf all die beschriebenen Wohlgeschmäcke. Wende ich mich nordwärts, türmt sich ein großes Gebirge auf, das hier den Namen ‚Rosengarten’ trägt. Ein wahrlich schöner Anblick gibt sich mir, da die abendliche Sonne jetzt den wuchtigen Fels zu einem fuchsigen Glühen bringt und mein Verweilen in höchstes Glück tränkt. Nun zum Kirchlein. Bei meiner Ankunft erzählte mir die Wirtin darüber und übergab mir den Schlüssel. Ich trat sogleich ein und ließ alles auf mich einwirken. Das Kirchlein wurde der heiligen Helena gewidmet und stammt aus dem 14.Jahrhundert. An den Innenwänden bestaunte ich viele Fresken, die um 1410 von einem Meister der Bozener Schule stammen. An der Außenwand beim Haupteingang, befindet sich die übergroße Gestalt eines Christopherus und ein Steinrelief mit der heiligen Helena und dem Kirchenstifter. Obwohl ich noch so viel hier aufschreiben möchte, schließe ich jetzt, da ich heute noch in Trient ankommen möchte.
Aufschreiben will ich noch, dass ich hier Tommaso, einen Gastwirt aus Brenzone am Gardasee traf und er mir auf meiner Weiterreise den See, das Örtchen und sein Haus als Quartier empfohlen hat. Ich will dieser Empfehlung folgen.’

Der Fremde, der das alles in ein Leder gebundenes Buch schrieb, legte seinen Stift zur Seite, prostete mir zu und trank vom köstlichen Wein. Ich tat ihm gleich, untersuchte dabei aber neugierig sein Buch, das noch aufgeschlagen dalag. Ich sah seine Zeichnung vom Rosengarten, die er sehr genau gefertigt hatte. Eben hatte ich mich ihm als Wirt aus Brenzone vorgestellt und meinen Gasthof als mögliches Quartier auf seiner Reise in den Süden empfohlen.
Als der Fremde zu essen begann, klappte er sein Buch zu und steckte es in eine alte, abgenutzte, braune Reisetasche, die überhaupt nicht zu seiner gepflegten Erscheinung passte.
Scheinbar bemerkte er mein Erstaunen darüber, weil er daraufhin unsere bisweilen belanglos verlaufene Unterhaltung fortsetzte.
Während er redete, streichelte eine Handfläche über die Tasche.
„Wissen Sie, Tommaso, diese Tasche hat schon viel gesehen und vor allem – sie hat mich immer wieder heimgebracht. Da sehen sie, die Gravur auf dem Metallblättchen. Er zeigte mit dem Finger auf die vierzeilige Inschrift und las sie voller Stolz vor:
  
Habe Frohnatur und Lust zu fabulieren – Deine Mutter
Bewahre des Lebens ernstes Führen – Dein Vater
Zum 20.Geburtstag,
Frankfurt, 28.August 1769

Der Fremde lächelte mich an und klopfte jetzt ein paar Mal mit seiner Hand auf die Tasche. Ich staunte über das Datum und begann, das Alter dieser Tasche zu errechnen. Fasziniert von meinem Ergebnis reagierte ich folgerichtig: „Donnerwetter, 243 Jahre ist die ja schon alt, Wahnsinn. Ein schönes Andenken an ihre Vorfahren. Die muss ja schon einiges erlebt haben! Reisen, Menschen, Kriege, Lieben. Herrlich! Und diese Gravur. Schön, sehr schön. Wenn man dies alles so leben kann. Frohnatur, Lust zum fabulieren, ernstes Führen des Lebens. Schön wär’s. Wissen Sie eigentlich, ob Ihre Vorfahren das befolgt, besser das gelebt haben? Ich will nicht neugierig sein, aber...“
Er unterbrach mich.
„Ich habe das gelebt, mein lieber Tommaso. Ja, doch, ich denke schon. Interessant, darüber nachzudenken. Alles zu summieren, alles abzuwägen, alles einzuschätzen, die Bilanz eines Lebens. Doch, Tommaso, doch. Nur... das mit den Frauen... die Liebe... na ja, ich denke, das war Kampf und Leiden, war zu viel, von allem zu viel, aber zugegebener Maßen auch schön. Ja, so denke ich, war es wohl.“

Ich lachte verschmitzt, wollte damit meine Verlegenheit verstecken. Er sprach ja so, als ob er schon tot wäre, also ob er auf sich herab blicken könnte, als ob er schon alles wüsste von seinem Leben, von seinen Lieben. Zu viel? Kampf und Leiden? Komischer Kerl.
Ich sah ihn an. Seine Augen, sein in den Mundwinkeln verstecktes spitzbübisches Lächeln, seine Gebärden. Ich griff nach dem Weinbecher, um meine Unsicherheit zu überspielen und prostete ihm zu. Prompt nahm er sein Glas und stieß mit mir an.
„Zum Wohl, Tommaso. Auf das Leben und...“ Er sah zu einer jungen Wanderin, die jetzt in der Tür der Einkehr stand und zu ihm herüber lächelte. „... und die Liebe, nicht wahr, wertes Fräulein?“
Ihre Wangen röteten sich, sie lachte irgendwie entzückt und verschwand wieder im Haus.
Der Fremde stapfte ihr hastig nach.
Nichts sah ich mehr von den beiden.

Vielleicht zwanzig Minuten später kam er alleine aus dem Haus, sein Gesicht voller Glück und Befriedigung, sein Gang einem Sieger gleichend.
„Ich muss jetzt runter ins Dorf, Tommaso. Die Kutsche fährt sonst ohne mich. Mach es gut. Vielleicht sehen wir uns in Brenzone. Habe die Ehre.“
  
„Kutsche ist gut. Passt zur Tasche. Ja, das ist gut,“ erwiderte ich lachend und streckte ihm die Hand entgegen....


Freitag, 19. Oktober 2012

Was bleibt, ist Sus Liebe, Teil 9


Was bleibt, ist Sus Liebe, Teil 9

Rena Larf aus "Was bleibt, ist Sus Liebe"
Der Roman nach einer wahren Begebenheit ist 2012 im Spielberg Verlag erschienen. Sämtliche Tantiemen aus dem Verkauf der Bücher kommen den betroffenen Mitgliedern des ANUAS e.V. - Hilfsorganisation für Angehörige von Tötungsfällen zugute.

Foto: Was bleibt, ist Sus Liebe, Teil 9
http://de.1000mikes.com/download/287044/P32017.mp3
Rena Larf aus "Was bleibt, ist Sus Liebe" 
Der Roman nach einer wahren Begebenheit ist 2012 im Spielberg Verlag erschienen. Sämtliche Tantiemen aus dem Verkauf der Bücher kommen den betroffenen Mitgliedern des ANUAS e.V. - Hilfsorganisation für Angehörige von Tötungsfällen zugute.

Donnerstag, 2. August 2012

Rena Larf wird Unterstützerin von ANUAS e.V. der einzigen bundesweiten Hilfsorganisation für Angehörige von Mord-/ Tötungs-/ Suizid- und Vermisstenfällen

„Ich wollte der Geschichte von Su, einer jungen Frau, die 2007 in Griechenland auf tragische Weise ums Leben kam, eine eigene Stimme geben, ihr Gehör verschaffen“, erklärt Rena Larf
http://www.anuas.de/?page_id=3414
Rena Larf wird nach einem Gespräch mit Marion Waade Unterstützerin von ANUAS e.V. der einzigen bundesweiten Hilfsorganisation für Angehörige von Mord-/ Tötungs-/ Suizid- und Vermisstenfällen

Dienstag, 24. Juli 2012

Impressum


Impressum gemäß § 6 Teledienstgesetz (TDG)
 
Domaininhaber und Ansprechpartner:



Rena Larf
Das Hamburger Literaturradio
Fanny-Lewald-Ring 33b
21035 Hamburg
Tel.: +49 (0) 040/180 592 44


Sonntag, 20. Mai 2012

Glückwunsch, Hamburg, zum 823. Hafengeburtstag

Glückwunsch, Hamburg, zum 823. Hafengeburtstag, sagt Rena Larf - natürlich Hamburgerin - und schon beginnt sie, loszuplaudern in ihrer GT-Kolumne " Mein Hamburg"

Freitag, 11. Mai 2012

R.I.P.Lieblingsjeans


R.I.P.Lieblingsjeans

Wer kennt sie nicht - die oberbescheuerten Scheuerstellen zwischen den Oberschenkeln kurz vorm Schritt? Liebwerte Freundinnen und Freunde.. ja, auch ihr Männer... dürft gerne unter dem folgenden Beitrag "R.I.P. Lieblingsjeans" den Daumen hoch klicken-Button 


betätigen:-))