Montag, 30. September 2013

#USA #Schuldenobergrenze #Staatspleite

#USA #Schuldenobergrenze #Staatspleite

USA - Pleite: Jahr für Jahr leben sie auf Pump, geben Geld aus, dass sie nicht haben und lernen absolut nichts daraus! Also absolut nix Neues! Die Bezahlung des Militärs ist aber gesichert! Pah! 

Durch die Verschuldung der Amis und die Tatsache, dass der Dollar die Leitwährung ist, wird dieses unverantwortliche Verhalten eines ganzen Landes und seiner Regierung leider auch das Problem der ganzen Welt! 
Angela pack schon mal den Rettungsschirm für die 'Verbündeten' aus. 
Oder guckt Europa tatenlos zu wie in den vergangenen Jahren?

http://www.bild.de/politik/ausland/haushaltsstopp/zahlungsunfaehigkeit-shutdown-republikaner-demokraten-32622364.bild.html

Sonntag, 22. September 2013

Literaturradio 2.0 - Seit 2008 spricht Rena Larf Podcasts für Hörer rund um die Welt!

Mit Begeisterung für ein neues Start-Up bin ich 2008 auf die Innovation von 1000Mikes aufmerksam geworden. Radio 2.0 für alle.
Damals habe ich das Hamburger Literatur-Radio gegründet.
Seitdem habe ich Hunderte von Literaturpodcasts aus den Bereichen, Märchen, Erotik, Fantasy und Krimi eingesprochen.


2011 bin ich zu GT - Worldwide als Sendeleiterin von GT-Radio gewechselt und habe dort den Wortschatz an Klassikern aus der Weltliteratur und aktueller Belletristik fortgesetzt. 
Damit habe ich die die Plattform für die Veröffentlichung meiner Arbeit auf mehr als 130 Länder, in denen GT von mehr als 500.000 zumeist deutschsprachigen Lesern monatlich regelmäßig genutzt wird, erweitert. 
Diese Leser hören jetzt auch deutschsprachig.

84,6 % der Hörer die uns über das soziale Netzwerk Facebook erreichen, sind weiblich, die männlichen Hörer könnten noch ein wenig nachlegen! 
Die meisten Zuhörer von dort kommen aus Deutschland, der Schweiz, Spanien, Österreich, und Norwegen.

Ich bedanke mich für die Treue über die Jahre und wünsche allen Hörern spannende und entspannende Momente für die Ohren!

Rena Larf




Dienstag, 23. Juli 2013

Juli 2013: Nordhessischer Verkehrsverbund - NVV Leseheft " Poesie unterwegs - einfach märchenhaft" mit einem Märchen von Rena Larf


Juli 2013 

Sommerzeit, Ferienzeit, Reisezeit mit der neuen "Poesie unterwegs"! 

vom 

Mein "Spiegelmärchen" ist mit an Bord. 

Prinzessin Ilonka fährt nun mit Leichtigkeit, 
die alle endlich zu beflügeln scheint, durch Nordhessen:-))

Mit Hingabe und Klugheit und einer klitzekleinen Portion Magie entkommt unsere Prinzessin dem schrecklichen Los eine ungeliebte, alte Jungfer zu werden.






Viele Fahrgäste haben das Leseheft bereits kennen und schätzen gelernt. 
Es wird jeweils vierteljährlich in den cantus-Zügen und Fahrzeugen der RegioTram ausgelegt.
Auch ist es für die Fahrgäste in ausgewählten Buslinien verfügbar. 

Im April 2013 war ich schon einmal mit einer Kurzgeschichte dabei!

Montag, 1. Juli 2013

Mittwoch, 12. Juni 2013

Rena Larf: Lauenburg: Die Elbe wälzt sich vorwärts!




# AngelaMerkel kommt rum die Tage. 
Ich hoffe, Lauenburg geht nicht völlig 
unter - es ist so schön dort - ohne #HOCHWASSER 

Fotoreportage von 2011:



Lauenburg – Liebe auf den ersten Blick

Von Rena Larf

Fotos: Ray Larf

Ankunft in Lauenburg

Elbpromenade unter Wasser


Pegelstand 2011








Ruferanleger


Elbstrasse

 
Altstadt
Hotel-Restautant Zum Alten Schifferhaus
Dort wo noch Ende Januar Häuser und Wohnungen in der Altstadt unter Wasser standen und jede Menge Hochwassertouristen anlockte, wird das schöne Frühlingswetter heute von keinem Wässerchen getrübt. Okay, die Elbpromenade, ein schmaler, eher unscheinbarer Pfad ist nur zu erahnen, weil sie noch im Wasser liegt. Promenade kann man das auch im unüberfluteten Zustand nicht nennen, aber es ist dann eine Herausforderung für jeden Stöckelschuh.
Vor etwas mehr als acht Wochen haben hier am großen Strom noch die Einsatzkräfte der Feuerwehr mit Sandsäcken und Pumpen gegen das Wasser gekämpft. Aber das kennt man hier.
Jetzt sieht Lauenburg, die alte Schifferstadt am südlichsten Zipfel Schleswig-Holsteins aus, wie frisch aus einem Reisekatalog entsprungen.
Der blaue Märzhimmel im goldenen Dreiländereck ist echt, die leichte Brise von der Elbe streichelt sanft über Haut und Haar. Man wähnt sich im Süden. Na ja, ist man ja auch.
Im Süden Schleswig-Holsteins.
Bis ins Jahr 1689 war Lauenburg ein Herzogtum und ein wichtiger Handelspunkt an der Elbe.
Von Bombenangriffen im zweiten Weltkrieg verschont geblieben, ist Lauenburg mit seiner malerischen Altstadt ein romantisches Schmuckkästchen. Es gibt viele kleine Restaurants in historischen Fachwerkhäusern, in denen man gut und günstig essen kann.
Gästezimmer sind frei. Noch.
Vierzig Kilometer östlich vom großen Hamburg entfernt gelegen, ist der moderne Mensch nur allzu gerne bereit, sich hier auf eine historische Zeitreise einzulassen.
Ganz spontan, wie so viele andere Sonntagsausflügler. Dort wo wir parken ist es voll von Autos aus den Dreiländereck-Ländern Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Biker und ihre Sozias aus Ratzeburg, Hamburg und Ludwigslust machen Station am Altstadt-Imbiss Elvkiek und werfen Currywurst mit Pommes für den Rückweg ein.
Das erste, was wir sehen, als wir über den gut gefüllten Parkplatz schlendern ist die Hitzler-Werft an Elbe und Elbe-Lübeck-Kanal. Dann fällt der Blick auf die Markierung des Pegelstandes vom Hochwasser 2011. Ganz schön hoch!
Weiter schweifen die Augen zu einem Findling in atemberaubender Höhe auf einer Pyramide. ‚Alter Schwede’ als Symbol für Zeit und Ewigkeit. Mein Mann bemerkt ehrfürchtig, dass der mehr wiegt als unser Auto. Weit mehr.
Der Lauenburger Rufer grüßt als Bronzefigur an der Hafenstraße die vorbeifahrenden Schiffe.
Was er ruft, können wir nicht sagen. Er sieht von jeder Seite anders aus, mal könnte er den Fährmann rufen, mal sieht er irgendwie ein bisschen herausfordernd aus.
1959 wurde er von Bildhauer Karlheinz Goedtke geschaffen und gilt heute als ein Symbol der Stadt. Und es gibt auch ein Café und Restaurant mit seinem Namen.
Vom Rufer - Anleger kann man Ausflüge auf der Elbe unternehmen. Schiff-Fahrten durch das Schiffshebewerk, den Elbe-Seitenkanal, die Elbe oder den Elbe-Lübeck-Kanal. Da hat der geneigte Besucher die Qual der Wahl. Das Panorama des Elbstromes ist eindrucksvoll, heute so friedlich. Man kann kaum glauben, zu welch reißendem Ungetüm der Fluss werden kann.
Wir wählen aber an diesem sonnigen Märztag den Gang durch die frühlingshafte Altstadt von Lauenburg. Das Auge wird verwöhnt vom strahlendblauen Himmel, dem roten Fachwerk - mit weichen, harmonischen Übergängen. Hier können Entdecker genießen.
Würden hier Touristen in moderner Kleidung und die Autos fehlen, könnte man sofort einen Film über die Schifferstadt drehen und würde sich versetzt fühlen in eine Kulisse aus dem Siebzehnten Jahrhundert. Früher war das Leben bunt und lebhaft in Lauenburg. Der Salzhandel hat die Bürger reich gemacht. Antike Schilder, amüsante Fensterdekorationen, alte Briefkästen, Anker neben der Haustüre und urige, enge Gässchen - Charme der Altstadt mit romantischen Winkeln. Das Heute.
Überall Fahnen, die meisten vom HSV. Nun ja, wir befinden uns in der Metropolregion Hamburg, auch wenn die hier so weit weg scheint, wie der Mond von der Erde.
Aber meinen Mann freut’s!
Wir gönnen uns auf dem Rückweg noch eine Currywurst mit Pommes im Elvkiek.
Wirklich zu empfehlen. Wo Biker essen muss es einfach schmecken.
Und der Inhaber kocht selbst, begrüßt jeden, als wenn er ihn gestern zuletzt gesehen hätte.
Das hat er nun davon. Freundlichkeit, Service und flotte Sprüche bringen einen in GT.
Eins ist sicher, hätten wir Lauenburg nicht schon des Öfteren besucht, auch im tiefen Winter, wenn auf dem Weihnachtsmarkt entlang der Elbstraße und auf dem Kirchplatz Händler und Kunsthandwerker ihre Stände und Buden aufbauen – an diesem 27. März 2011 hätten wir uns auf den ersten Blick in dieses Städtchen verliebt.
Und Städtchen soll nicht überheblich klingen von Besuchern aus der großen Metropole Hamburg, sondern es ist eine Auszeichnung – für die alte Schifferstadt am großen Strom.

Website: www.lauenburg.de
Tourist-Information Lauenburg/Elbe
Amtsplatz 4, 21481 Lauenburg/Elbe

Hotel Fährleutehaus
Rathausapotheke




 
Alter Briefkasten
Altstadt mit engen Gassen und 



Dienstag, 11. Juni 2013

#Hochwasser #Politik #Altersarmut #Fernsehprogramm : Rena Larf: In welcher Welt wollt ihr leben!


Ein Jahresrückblick im Rückblick:
Normal sagt man ja, nichts ist so alt, wie die Zeitung von gestern. Aber manchmal lohnt sich ein Rücklblick, um zu sehen, ob sich in den letzten drei Jahren etwas getan hat. In Politik, Gesellschaft, Natur.
Angesichts der Tatsache, dass sich Gaia momentan rächt wie noch nie zuvor in ihrem Leben - und wir dennoch die Zeichen der Erde nicht verstehen, sondern mit Smartphones den Untergang mit einem letzten Klick festhalten, bevor wir von den Fluten mitgerissen werden, uns die Hitze verbrennt oder der Sturm uns in die Lüfte erhebt und Knochen brechend als blutiges Bündel wieder ausspuckt.




Ein Jahresrückblick im Rückblick: seit 2010 hat sich die Welt noch mehr verändert! Ja, oder Nein?

Und das Fernsehprogramm ist auch immer beschissener.
Dumm-TV zur Ablenkung von Tränengasterror, NATO-Drohnenproramm, Altersarmut, Jugendarbeitslosigkeit, Wahlkampfdebakeln im Marionettentheather der Politik.
Und ach ja, da war noch was: Klimawandel unserer werten Freundin Gaia!
Wozu machen wir uns als Demokraten Gedanken, wen wir in ein paar Wochen wählen wollen. Was kümmert uns die Erde?
Hauptsache ist, die Kohle stimmt, Dumm-TV hat Strom und das Licht im Rücken bleibt da, wo es ist.

Freitag, 10. Mai 2013

Frau Merkel und der dicke Reibach! Also so eine Bundesregierung, die über Leichen geht, egal wo sie rumliegen auf der Welt, möchte ich nicht einen Moment länger haben!


Grundsätzlich sind Kriegswaffenexporte in Drittstaaten laut den geltenden deutschen Rüstungsexportrichtlinien untersagt. Aber die werden wohl aufgehoben, wenn der dicke Reibach winkt. Oder geht es etwa in Indonesien um die nationale Sicherheit? Oder in Saudi Arabien? 


Ja, klar, man kann es immer so drehen, denn geht es nicht irgendwie doch immer um die nationale Sicherheit? Erklärt das mal den Müttern, deren Söhne mit aufgerissenen Gedärmen im Schlachtfeld in ihrem eigenen Blut verrecken. Frau Merkel auf diese Rechtfertigung bin ich mal gespannt. Also so eine Bundesregierung, die über Leichen geht, egal wo sie rumliegen auf der Welt, möchte ich nicht einen Moment länger haben!

Mittwoch, 13. März 2013

Kein Fracking im Bezirk Bergedorf: Kommentar von Rena Larf im Magazin GT-Worldwide:


Wir wollen kein Fracking in Deutschland – und schon gar nicht im Bezirk Bergedorf

Kommentar von Rena Larf
13.03.2013
Fracking - Ein Gemisch aus Gas, Wasser, Schlamm und hochtoxischen Chemikalien wird in Gesteinsschichten gepresst, um das Erdgas herauszulösen. Die Auswirkungen dieser unkonventionellen Fördermethode zur Gewinnung von Erdgas auf die Umwelt sind nicht exakt vorhersehbar. Niemand kann garantieren, dass das Grundwasser nicht vergiftet wird oder die Anbauprodukte aus bestimmten Regionen keine Schäden am Menschen anrichten können, weil sie auf verseuchtem Boden angepflanzt wurden..  Öffnet internen Link im aktuellen Fensterlesen


Montag, 11. März 2013

Das Hamburger Literatur - Radio: Aus einem Geheimtipp wurde in den letzten fünf Jahren eine Institution für Literaturliebhaber

Literatur-Podcast:
Rena Larf: Literatur für die Ohren! 


Alle weiteren Genre - Channels unter dem Dach 

des Hamburger - Literatur - Radios:

CRIME TIME

Der Märchengarten

FANTASY CHANNEL

EROTIC MORNING LOUNGE

Ob Märchen von Hans Christian Andersen, modernste Fantasyliteratur oder Phantastik von Jules Verne, Krimi oder Perlen der erotischen Literatur: Rena Larf nimmt die Zuhörer der modernen Medienwelt mit ins Reich der Fantasie und Poesie - rund um die Uhr und rund um den Globus. Sie schuf im Juni 2008 mit ihrem Hamburger Literatur-Radio im Internet ein innovatives Literaturangebot für Jedermann.
Gemeinfreie Klassiker & moderne Texte, die extra für die Channel des HLR von Autoren und Verlagen freigegeben werden, stehen für die Hörer zum Download bereit.


Das Projekt wurde im Rahmen der Kampagne "Geben gibt" nominiert für den Deutschen Engagementpreis 2010.

FANTASY CHANNEL: Rena Larf: Das Herz von Tantala

Heute auf GT- Radio zum Start in die Woche:
FANTASY CHANNEL: Rena Larf: Das Herz von Tantala
http://www.gt-worldwide.com/fileadmin/Dateiablage/Mp3/Rena/Fantasy_channel/11.03.2013herztantala.mp3
Du bist der Führer auf der Fährte in die Zukunft.
Ohne dich werden die anderen aufgeben...
Gelesen und geschrieben von Rena Larf
Musik: Grégoire Lourme

Mittwoch, 6. Februar 2013

Friedrich-Glauser-Ehrenpreis 2013 für Gunter Gerlach: Rena Larf produzierte 2012 einen Literatur-Podcast zu seinem Buch "Frauen von Brücken werfen"


Gunter Gerlach erhält den Friedrich-Glauser-Ehrenpreis 2013!

Ich freue mich mit ihm und vor allem auch darüber, dass der Conte Verlag mich bereits im letzten Jahr mit der Erstellung eines Literatur-Podcasts zu seinem Buch "Frauen von Brücken werfen" für 
GT- Radio - CRIME TIME beauftragt hat. 
Hier reinhören: http://www.gt-worldwide.com/fileadmin/Dateiablage/Mp3/Rena/Krimi/02.05.12gerlach.mp3

Mittwoch, 30. Januar 2013

EROTIC MORNING LOUNGE: Claudelle - Eine lesbische Liebe

Heute auf GT- Radio:


Die französische Verführerin...- Eine lesbische Liebe

Geschrieben & gelesen von Rena Larf

Musik: Kämmerer

Die Sendung ist für Zuhörer unter 16 Jahren nicht geeignet

Dienstag, 29. Januar 2013

Fußballschuhe für ein Laureus-Projekt in den Favelas von Rio de Janeiro

Franz Beckenbauer ruft Deutschland auf: Spendet Fußballschuhe für ein Laureus-Projekt in den Favelas von Rio de Janeiro
Kommentar von Rena Larf

Als ich das im ersten Moment las, dachte ich: na, wenn der Kaiser als Markenbotschafter das in die Hand nimmt, ist es eine tolle Sache. 
Wenn er ruft, rennt ganz Deutschland in den Keller und kramt die ausgelatschten Fußballschuhe aus den vergessenen Kartons.

Als zweites fragte ich mich, warum diese Promoaktion wirklich nötig ist, um mit gebrauchten Fußballschuhen Solidarität der Deutschen zu wecken und auf die erbärmliche Situation der ‚armen Kinder in Rios Favelas‘ aufmerksam zu machen.


Weiterlesen: Der komplette Kommentar 

Gebrauchte Turnschuhe? Aus Solidarität?

auf GT-Worldwide.com

Donnerstag, 17. Januar 2013

Rena Larf: Hamburger Sommer




                   


(Diesen Text auf GT-Radio - Queerbeet hören)

Hamburger Sommer
von Rena Larf
Ich liebe den Sommer. Ich liebe Hamburg. 
Das Licht, die Farben, die Düfte. Die Stadt wirkt hell, frisch und neu. Meine Stadt. Die wunderschöne Metropole mit dem Flair der großen weiten Welt.
Hamburg riecht ganz anders, wenn es Sommer wird. Besonders am Hafen mischt sich der alltägliche Geruch von Teer, Farbe und Öl mit einem aromatischen Geruch aus ‚Fernweh’ zu einer ganz besonderen Kreation. Sie weitet die Nasenflügel, weckt Erinnerungen und Sehnsüchte. Und schon früh am Morgen nehmen uns die Wellen mit unseren Träumen hinaus durch das ‚Tor zur Welt’ die Elbe entlang.
Aber auch in der City ist alles schön und strahlt aus sich selbst heraus: der Himmel, die Luft, die Menschen. Latte Macchiato an der Alster, sommerhafte Fashion – Highlights in den Schaufenstern auf der Mönckebergstraße und buntes Make Up in den Straßencafés.
Und da sage noch einer mit Namen Joop, die Hamburger Frauen hätten Ähnlichkeit mit Pferden. Eindeutig mithalten kann diese Stadt und ihre zweibeinigen Grazien mit Berlin, Paris oder Mailand.
Ein Porsche – Cabrio hält an der Fußgängerampel vor dem Hotel Atlantic Kempinski. Darin sitzt eine Blondine mit einem hellgelben XXS – Hemdchen und überdimensionaler Paris – Hilton – Sonnenbrille.
Hat diese Frau eigentlich eine Nase? Das interessiert mich brennend, denn die plastisch korrigierte Erhebung unterhalb des Sonnenbrillenrandes ist kaum auszumachen.
Faszinierend. Aber auch irgendwie charmant.
Aus ihrem Autoradio schallt Ciceros Oldie „Frau’n regier’n die Welt!“ über die Alster. Passend.
Zwei Segelboote kreisen wie verliebte Schwäne umeinander und ein paar diamantene Sonnenstrahlen spielen Fangen auf den Wellen, die den Alstersteg umplätschern.
Das Leben macht wieder Spaß in der lebendigen Weltstadt an der Waterkant!
Ich fühle mich in diesen Momenten wie neu geboren, frisch entschlüpft aus einem dunklen Kokon aus Trägheit, Schwere und Unlust.
Frei und leicht. Wie gut das tut!
Endlich ist diese seltsame Starre weg und weicht hanseatischer Aufbruchstimmung in eine neue Jahreszeit: Hamburger Sommer!
Am allerschönsten ist die Innenstadt, – liebevoll weltstädtisch Down Town genannt – wenn sie sich öffnet für ihre Sommer-Gäste aus aller Welt.
Rathaus, Mönckebergstraße, Jungfernstieg, Neuer Wall. Flanieren, kaufen, sehen und gesehen werden. Dann wird Hamburg auch neben beliebtem Tourismusziel zur Kultur – und Medienstadt, lockt mit Musicals und Theater, mit Galerien und Museen.
Die Wärme der Sonnenstrahlen auf der Haut am Elbstrand weckt dagegen kontrastreich mediterrane Assoziationen. Geradezu lustvoll erlebe ich diese Momente der Ahnung. Das Gefühl ist ein ganz besonderes, schönes, einmaliges, beglückendes.
Einfach nur genießen und sich lebendig fühlen!
Den Sommer begrüßen wie ein lange erwartetes Geschenk. Hier am Wasser.
Und ich würde jetzt nirgendwo lieber sein wollen als in der schönsten Stadt Deutschlands!
_
„Es könnte kommen, dass Sie es im Himmel bereuten, Hamburg nicht gekannt zu haben.“ Georg Christoph Lichtenberg
(Die Untermalung der Audiodatei © Hugo ‘Droopy’ Contini)

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