Montag, 30. September 2013

#USA #Schuldenobergrenze #Staatspleite

#USA #Schuldenobergrenze #Staatspleite

USA - Pleite: Jahr für Jahr leben sie auf Pump, geben Geld aus, dass sie nicht haben und lernen absolut nichts daraus! Also absolut nix Neues! Die Bezahlung des Militärs ist aber gesichert! Pah! 

Durch die Verschuldung der Amis und die Tatsache, dass der Dollar die Leitwährung ist, wird dieses unverantwortliche Verhalten eines ganzen Landes und seiner Regierung leider auch das Problem der ganzen Welt! 
Angela pack schon mal den Rettungsschirm für die 'Verbündeten' aus. 
Oder guckt Europa tatenlos zu wie in den vergangenen Jahren?

http://www.bild.de/politik/ausland/haushaltsstopp/zahlungsunfaehigkeit-shutdown-republikaner-demokraten-32622364.bild.html

Mittwoch, 12. Juni 2013

Rena Larf: Lauenburg: Die Elbe wälzt sich vorwärts!




# AngelaMerkel kommt rum die Tage. 
Ich hoffe, Lauenburg geht nicht völlig 
unter - es ist so schön dort - ohne #HOCHWASSER 

Fotoreportage von 2011:



Lauenburg – Liebe auf den ersten Blick

Von Rena Larf

Fotos: Ray Larf

Ankunft in Lauenburg

Elbpromenade unter Wasser


Pegelstand 2011








Ruferanleger


Elbstrasse

 
Altstadt
Hotel-Restautant Zum Alten Schifferhaus
Dort wo noch Ende Januar Häuser und Wohnungen in der Altstadt unter Wasser standen und jede Menge Hochwassertouristen anlockte, wird das schöne Frühlingswetter heute von keinem Wässerchen getrübt. Okay, die Elbpromenade, ein schmaler, eher unscheinbarer Pfad ist nur zu erahnen, weil sie noch im Wasser liegt. Promenade kann man das auch im unüberfluteten Zustand nicht nennen, aber es ist dann eine Herausforderung für jeden Stöckelschuh.
Vor etwas mehr als acht Wochen haben hier am großen Strom noch die Einsatzkräfte der Feuerwehr mit Sandsäcken und Pumpen gegen das Wasser gekämpft. Aber das kennt man hier.
Jetzt sieht Lauenburg, die alte Schifferstadt am südlichsten Zipfel Schleswig-Holsteins aus, wie frisch aus einem Reisekatalog entsprungen.
Der blaue Märzhimmel im goldenen Dreiländereck ist echt, die leichte Brise von der Elbe streichelt sanft über Haut und Haar. Man wähnt sich im Süden. Na ja, ist man ja auch.
Im Süden Schleswig-Holsteins.
Bis ins Jahr 1689 war Lauenburg ein Herzogtum und ein wichtiger Handelspunkt an der Elbe.
Von Bombenangriffen im zweiten Weltkrieg verschont geblieben, ist Lauenburg mit seiner malerischen Altstadt ein romantisches Schmuckkästchen. Es gibt viele kleine Restaurants in historischen Fachwerkhäusern, in denen man gut und günstig essen kann.
Gästezimmer sind frei. Noch.
Vierzig Kilometer östlich vom großen Hamburg entfernt gelegen, ist der moderne Mensch nur allzu gerne bereit, sich hier auf eine historische Zeitreise einzulassen.
Ganz spontan, wie so viele andere Sonntagsausflügler. Dort wo wir parken ist es voll von Autos aus den Dreiländereck-Ländern Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Biker und ihre Sozias aus Ratzeburg, Hamburg und Ludwigslust machen Station am Altstadt-Imbiss Elvkiek und werfen Currywurst mit Pommes für den Rückweg ein.
Das erste, was wir sehen, als wir über den gut gefüllten Parkplatz schlendern ist die Hitzler-Werft an Elbe und Elbe-Lübeck-Kanal. Dann fällt der Blick auf die Markierung des Pegelstandes vom Hochwasser 2011. Ganz schön hoch!
Weiter schweifen die Augen zu einem Findling in atemberaubender Höhe auf einer Pyramide. ‚Alter Schwede’ als Symbol für Zeit und Ewigkeit. Mein Mann bemerkt ehrfürchtig, dass der mehr wiegt als unser Auto. Weit mehr.
Der Lauenburger Rufer grüßt als Bronzefigur an der Hafenstraße die vorbeifahrenden Schiffe.
Was er ruft, können wir nicht sagen. Er sieht von jeder Seite anders aus, mal könnte er den Fährmann rufen, mal sieht er irgendwie ein bisschen herausfordernd aus.
1959 wurde er von Bildhauer Karlheinz Goedtke geschaffen und gilt heute als ein Symbol der Stadt. Und es gibt auch ein Café und Restaurant mit seinem Namen.
Vom Rufer - Anleger kann man Ausflüge auf der Elbe unternehmen. Schiff-Fahrten durch das Schiffshebewerk, den Elbe-Seitenkanal, die Elbe oder den Elbe-Lübeck-Kanal. Da hat der geneigte Besucher die Qual der Wahl. Das Panorama des Elbstromes ist eindrucksvoll, heute so friedlich. Man kann kaum glauben, zu welch reißendem Ungetüm der Fluss werden kann.
Wir wählen aber an diesem sonnigen Märztag den Gang durch die frühlingshafte Altstadt von Lauenburg. Das Auge wird verwöhnt vom strahlendblauen Himmel, dem roten Fachwerk - mit weichen, harmonischen Übergängen. Hier können Entdecker genießen.
Würden hier Touristen in moderner Kleidung und die Autos fehlen, könnte man sofort einen Film über die Schifferstadt drehen und würde sich versetzt fühlen in eine Kulisse aus dem Siebzehnten Jahrhundert. Früher war das Leben bunt und lebhaft in Lauenburg. Der Salzhandel hat die Bürger reich gemacht. Antike Schilder, amüsante Fensterdekorationen, alte Briefkästen, Anker neben der Haustüre und urige, enge Gässchen - Charme der Altstadt mit romantischen Winkeln. Das Heute.
Überall Fahnen, die meisten vom HSV. Nun ja, wir befinden uns in der Metropolregion Hamburg, auch wenn die hier so weit weg scheint, wie der Mond von der Erde.
Aber meinen Mann freut’s!
Wir gönnen uns auf dem Rückweg noch eine Currywurst mit Pommes im Elvkiek.
Wirklich zu empfehlen. Wo Biker essen muss es einfach schmecken.
Und der Inhaber kocht selbst, begrüßt jeden, als wenn er ihn gestern zuletzt gesehen hätte.
Das hat er nun davon. Freundlichkeit, Service und flotte Sprüche bringen einen in GT.
Eins ist sicher, hätten wir Lauenburg nicht schon des Öfteren besucht, auch im tiefen Winter, wenn auf dem Weihnachtsmarkt entlang der Elbstraße und auf dem Kirchplatz Händler und Kunsthandwerker ihre Stände und Buden aufbauen – an diesem 27. März 2011 hätten wir uns auf den ersten Blick in dieses Städtchen verliebt.
Und Städtchen soll nicht überheblich klingen von Besuchern aus der großen Metropole Hamburg, sondern es ist eine Auszeichnung – für die alte Schifferstadt am großen Strom.

Website: www.lauenburg.de
Tourist-Information Lauenburg/Elbe
Amtsplatz 4, 21481 Lauenburg/Elbe

Hotel Fährleutehaus
Rathausapotheke




 
Alter Briefkasten
Altstadt mit engen Gassen und 



Dienstag, 11. Juni 2013

#Hochwasser #Politik #Altersarmut #Fernsehprogramm : Rena Larf: In welcher Welt wollt ihr leben!


Ein Jahresrückblick im Rückblick:
Normal sagt man ja, nichts ist so alt, wie die Zeitung von gestern. Aber manchmal lohnt sich ein Rückblick, um zu sehen, ob sich in den letzten drei Jahren etwas getan hat. In Politik, Gesellschaft, Natur.
Angesichts der Tatsache, dass sich Gaia momentan rächt wie noch nie zuvor in ihrem Leben - und wir dennoch die Zeichen der Erde nicht verstehen, sondern mit Smartphones den Untergang mit einem letzten Klick festhalten, bevor wir von den Fluten mitgerissen werden, uns die Hitze verbrennt oder der Sturm uns in die Lüfte erhebt und Knochen brechend als blutiges Bündel wieder ausspuckt.



Ein Jahresrückblick im Rückblick: seit Jahren hat sich die Welt noch mehr verändert! Ja, oder Nein?

Und das Fernsehprogramm ist auch immer beschissener.
Dumm-TV zur Ablenkung von Tränengasterror, NATO-Drohnenproramm, Altersarmut, Jugendarbeitslosigkeit, Wahlkampfdebakel im Marionettentheather der Politik.
Und ach ja, da war noch was: Klimawandel unserer werten Freundin Gaia!
Was kümmert uns die Erde?
Hauptsache ist, die Kohle stimmt, Dumm-TV hat Strom und das Licht im Rücken bleibt da, wo es ist.

Freitag, 10. Mai 2013

Frau Merkel und der dicke Reibach! Also so eine Bundesregierung, die über Leichen geht, egal wo sie rumliegen auf der Welt, möchte ich nicht einen Moment länger haben!


Grundsätzlich sind Kriegswaffenexporte in Drittstaaten laut den geltenden deutschen Rüstungsexportrichtlinien untersagt. Aber die werden wohl aufgehoben, wenn der dicke Reibach winkt. Oder geht es etwa in Indonesien um die nationale Sicherheit? Oder in Saudi Arabien? 


Ja, klar, man kann es immer so drehen, denn geht es nicht irgendwie doch immer um die nationale Sicherheit? Erklärt das mal den Müttern, deren Söhne mit aufgerissenen Gedärmen im Schlachtfeld in ihrem eigenen Blut verrecken. Frau Merkel auf diese Rechtfertigung bin ich mal gespannt. Also so eine Bundesregierung, die über Leichen geht, egal wo sie rumliegen auf der Welt, möchte ich nicht einen Moment länger haben!

Dienstag, 29. Januar 2013

Fußballschuhe für ein Laureus-Projekt in den Favelas von Rio de Janeiro

Franz Beckenbauer ruft Deutschland auf: Spendet Fußballschuhe für ein Laureus-Projekt in den Favelas von Rio de Janeiro
Kommentar von Rena Larf

Als ich das im ersten Moment las, dachte ich: na, wenn der Kaiser als Markenbotschafter das in die Hand nimmt, ist es eine tolle Sache. 
Wenn er ruft, rennt ganz Deutschland in den Keller und kramt die ausgelatschten Fußballschuhe aus den vergessenen Kartons.

Als zweites fragte ich mich, warum diese Promoaktion wirklich nötig ist, um mit gebrauchten Fußballschuhen Solidarität der Deutschen zu wecken und auf die erbärmliche Situation der ‚armen Kinder in Rios Favelas‘ aufmerksam zu machen.


Weiterlesen: Der komplette Kommentar 

Gebrauchte Turnschuhe? Aus Solidarität?

auf GT-Worldwide.com

Donnerstag, 17. Januar 2013

Rena Larf: Hamburger Sommer




                   


(Diesen Text auf GT-Radio - Queerbeet hören)

Hamburger Sommer
von Rena Larf
Ich liebe den Sommer. Ich liebe Hamburg. 
Das Licht, die Farben, die Düfte. Die Stadt wirkt hell, frisch und neu. Meine Stadt. Die wunderschöne Metropole mit dem Flair der großen weiten Welt.
Hamburg riecht ganz anders, wenn es Sommer wird. Besonders am Hafen mischt sich der alltägliche Geruch von Teer, Farbe und Öl mit einem aromatischen Geruch aus ‚Fernweh’ zu einer ganz besonderen Kreation. Sie weitet die Nasenflügel, weckt Erinnerungen und Sehnsüchte. Und schon früh am Morgen nehmen uns die Wellen mit unseren Träumen hinaus durch das ‚Tor zur Welt’ die Elbe entlang.
Aber auch in der City ist alles schön und strahlt aus sich selbst heraus: der Himmel, die Luft, die Menschen. Latte Macchiato an der Alster, sommerhafte Fashion – Highlights in den Schaufenstern auf der Mönckebergstraße und buntes Make Up in den Straßencafés.
Und da sage noch einer mit Namen Joop, die Hamburger Frauen hätten Ähnlichkeit mit Pferden. Eindeutig mithalten kann diese Stadt und ihre zweibeinigen Grazien mit Berlin, Paris oder Mailand.
Ein Porsche – Cabrio hält an der Fußgängerampel vor dem Hotel Atlantic Kempinski. Darin sitzt eine Blondine mit einem hellgelben XXS – Hemdchen und überdimensionaler Paris – Hilton – Sonnenbrille.
Hat diese Frau eigentlich eine Nase? Das interessiert mich brennend, denn die plastisch korrigierte Erhebung unterhalb des Sonnenbrillenrandes ist kaum auszumachen.
Faszinierend. Aber auch irgendwie charmant.
Aus ihrem Autoradio schallt Ciceros Oldie „Frau’n regier’n die Welt!“ über die Alster. Passend.
Zwei Segelboote kreisen wie verliebte Schwäne umeinander und ein paar diamantene Sonnenstrahlen spielen Fangen auf den Wellen, die den Alstersteg umplätschern.
Das Leben macht wieder Spaß in der lebendigen Weltstadt an der Waterkant!
Ich fühle mich in diesen Momenten wie neu geboren, frisch entschlüpft aus einem dunklen Kokon aus Trägheit, Schwere und Unlust.
Frei und leicht. Wie gut das tut!
Endlich ist diese seltsame Starre weg und weicht hanseatischer Aufbruchstimmung in eine neue Jahreszeit: Hamburger Sommer!
Am allerschönsten ist die Innenstadt, – liebevoll weltstädtisch Down Town genannt – wenn sie sich öffnet für ihre Sommer-Gäste aus aller Welt.
Rathaus, Mönckebergstraße, Jungfernstieg, Neuer Wall. Flanieren, kaufen, sehen und gesehen werden. Dann wird Hamburg auch neben beliebtem Tourismusziel zur Kultur – und Medienstadt, lockt mit Musicals und Theater, mit Galerien und Museen.
Die Wärme der Sonnenstrahlen auf der Haut am Elbstrand weckt dagegen kontrastreich mediterrane Assoziationen. Geradezu lustvoll erlebe ich diese Momente der Ahnung. Das Gefühl ist ein ganz besonderes, schönes, einmaliges, beglückendes.
Einfach nur genießen und sich lebendig fühlen!
Den Sommer begrüßen wie ein lange erwartetes Geschenk. Hier am Wasser.
Und ich würde jetzt nirgendwo lieber sein wollen als in der schönsten Stadt Deutschlands!
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„Es könnte kommen, dass Sie es im Himmel bereuten, Hamburg nicht gekannt zu haben.“ Georg Christoph Lichtenberg
(Die Untermalung der Audiodatei © Hugo ‘Droopy’ Contini)