Donnerstag, 19. Oktober 2017

[Vorbestellen] "A Lumberjack for Christmas" von Bärbel Muschiol



Hallo Ihr Lieben!
In den letzten Tagen gab es auf meinem Blog mächtig viele tolle Lesetipps mit Büchern von Bärbel Muschiol! Die Bestsellerautorin ist aber auch sowas von kreativ - da kommt man kaum hinterher! :)

Nun hat Bärbel auch ihre Weihnachtsoffensive gestartet mit einem Roman, an dem man als Liebesroman - und Erotikliebhaberin kaum vorbei kommt...... 


Lust auf einen sexy Holzfäller?



Jetzt vorbestellen!


 "A Lumberjack for Christmas"
Lasst Euch von Annas und Maddox Story verführen: 


Klappentext: Groß, kraftvoll und unberechenbar – was für ein Mann! Im letzten Moment rettet er Anna vor den hungrigen Wölfen in den Wäldern von Montana. Auf der Suche nach einem Weihnachtsbaum hatte sie sich hoffnungslos verlaufen, und dann kam er ... ihre wahr gewordene sexy Holzfäller-Fantasie. Maddox bringt sie zu sich nach Hause, und während draußen der wilde Wintersturm tobt, hat Anna den Sex ihres Lebens. Sie mag es dominant, hart und tief, und von Maddox bekommt sie genau das, was sie braucht. Doch geht ihr persönliches Weihnachtsmärchen wirklich in Erfüllung? Sie möchte viel mehr als nur einen One-Night-Stand, aber Maddox stellt gleich zu Beginn klar: Er ist kein Mann für eine feste Beziehung …


Dieser Titel wird am 28. Oktober 2017 automatisch an Euch ausgeliefert. Heute noch schnell vorbestellen, damit Ihr diesen Tag auf gar keinen Fall verpasst!






Ich wünsche Euch einen wunderschönen Donnerstag! Lasst es Euch gut gehen und freut Euch auf schönen neuen Schmökerstoff!

Eure Rena

Montag, 16. Oktober 2017

[Vorbestellen] „Keep Calm and Take Me Rocker. Tom und Louisa“ von Bärbel Muschiol



VORBESTELLEN!




Hallo liebe Blog-Leser - und Leserinnen!

Autorin BÄRBEL MUSCHIOL hat eine tolle Ankündigung für Euch: Ihr könnt ab heute „Keep Calm and Take Me Rocker. Tom und Louisa“ als E-Book und als Taschenbuch vorbestellen! Ihr bekommt es pünktlich zum Veröffentlichungsdatum am 23.10.2017 zugeschickt! 

Wenn Ihr richtige Rockerroman-Fans seid, dürft Ihr Euch dieses Highlight nicht entgehen lassen, denn es verspricht eine super Gesamtausgabe!






Amazon:


Weltbild:

Klappentext: Die junge Ärztin Louisa leistet erste Hilfe in einem Rockerclub und taucht ein in eine völlig neue, fremde Welt. Sie ist fasziniert von Tom, dem Präsidenten der Dark Devils, er ist so besitzergreifend, männlich und dominant - ihre Hormone spielen verrückt. Und auch er merkt, dass da etwas ganz Besonderes zwischen ihnen ist, dass diese Frau der Mensch ist, der sein gewaltsames Rocker-Herz zum Leben erwecken kann. Louisa geht ihm unter die Haut, doch ist sie für seinen Geschmack zu freiheitsliebend. Sie muss lernen, wo ihr Platz ist, unter ihm, bei ihm, für immer! Aber ist sie bereit für das gefährliche Leben im MC? Der Kampf um die Herrschaft in der Stadt ist in vollem Gange! In einer verhängnisvollen Nacht entscheidet sich Louisa gegen den Club und flieht, nicht ahnend, dass sie Toms Kind unter dem Herzen trägt. Sie wird brutal überfallen, die Ereignisse überschlagen sich. Jede Minute zählt, es geht um Schutz und Vergeltung, Leben und Tod, um Liebe und den Club ...


„Keep Calm and Take Me, Rocker. Tom und Louisa“ beinhaltet die komplette "Keep Calm and Take Me, Rocker" Trilogie + exklusives Bonusmaterial von Bärbel Muschiol.



Bärbel Muschiol wurde 1986 in Weilheim, Oberbayern, geboren. Glücklich verheiratet lebt und arbeitet sie mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern heute noch immer im tiefsten Bayern. 
Im Genre Erotik und in der Belletristik hat sich die erfolgreiche Autorin mittlerweile einen festen Platz in den Bestsellerlisten geschaffen. 

Bärbel Muschiols Schreibstil ist sehr facettenreich und begeistert den Leser immer aufs Neue. Besucht Bärbel Muschiol auf ihrer Facebook Seite, dort bekommt Ihr viele Informationen und die genauen Daten der Neuerscheinungen. 
Zusätzlich gibt es in regelmäßigen Abständen tolle Gewinnspiele!



Ich wünsche Euch einen fantastischen Start in die neue Woche ohne Buchmesse!
Aber Ihr wisst ja, nach der Buchmesse ist vor der Buchmesse ....

Donnerstag, 12. Oktober 2017

[Neuerscheinung] Ostfrieslandkrimi "Friesenstalker" von Sina Jorritsma!


Guten Morgen Ihr Lieben! 
Es ist Freitag, der Dreizehnte, und es wird mörderisch!
Passend zu diesem Datum bringt der Klarant Verlag den 6. Band der erfolgreichen Ostfrieslandkrimi-Reihe von Sina Jorritsma raus. Ab nach Borkum.....




Neuerscheinung: 

Ostfrieslandkrimi "Friesenstalker" 



Ein verurteilter Stalker wird auf der Ostfriesischen Insel Borkum ermordet. Was wäre, wenn seine Opfer nicht eindeutig nachweisen können, dass sie mit seinem Tod nichts zu tun haben?
Ein brandneuer Fall für die Borkumer Inselkommissare Mona Sander und Enno Moll. Sina Jorritsma veröffentlicht mit "Friesenstalker" ihren sechsten Ostfriesenkrimi im Klarant Verlag und erzählt einen packenden Mordfall rund um das Thema Stalking, Psychoterror, Angst, Wut und Ohnmacht. Aber wie immer in ihren Kriminalromanen hält die Autorin eine spektakuläre Wendung mit einem ganz anderen Konflikt für die Leser bereit. Nichts ist so, wie es auf den ersten Blick erscheint.
Zum Inhalt von "Friesenstalker":
Die ostfriesische Insel Borkum wird von einem düsteren Mord erschüttert. Ein verurteilter Stalker wird tot aufgefunden, gnadenlos stranguliert mit einem Seil.
Handelt es sich um einen gemeinschaftlichen Racheakt? Ausgerechnet die drei jungen Frauen, die den Stalker angezeigt hatten, machen gerade zusammen Urlaub auf Borkum. Haben Reina, Hanna und Janina ein Mordkomplott geschmiedet und sich an ihrem Peiniger gerächt?
Einiges deutet darauf hin, doch die Inselkommissare Mona Sander und Enno Moll ermitteln in alle Richtungen. Ins Visier gerät auch die Schwester des Ermordeten, Helena Kiebing. Sie scheint ihren Bruder zutiefst gehasst zu haben, und sie ist in merkwürdige Machenschaften verstrickt ... Je tiefer die Kommissare graben, desto unübersichtlicher wird der Fall. Schließlich überschlagen sich die Ereignisse auf der Nordseeinsel, und plötzlich gerät Mona in tödliche Gefahr …
Nach den Ostfrieslandkrimis "Friesenflirt" (ISBN 978-3-95573-541-8), "Friesenbraut" (ISBN 978-3-95573-556-2), "Friesenkreuz" (ISBN 978-3-95573-600-2), "Friesenlauf" (ISBN 978-3-95573-618-7) und "Friesenwahn" (ISBN 978-3-95573-623-1) ist jetzt „Friesenstalker“ (ISBN 978-3-95573-701-6) von Sina Jorritsma erschienen.
Das E-Book kann bei allen bekannten E-Book Shops wie Amazon (für den Kindle eReader), Apple iTunes (für iBooks), Thalia (für tolino), Weltbild, buecher.de, buch.de, Hugendubel, Kobo und vielen weiteren erworben werden zum Preis von 3,99 Euro.
"Friesenstalker" gibt es ebenfalls als Taschenbuchausgabe zum Preis von 11,99 Euro.
Mehr Informationen zu "Friesenstalker" erhält der Leser hier https://www.amazon.de//dp/B0768XDL5J sowie eine Leseprobe auf https://www.weltbild.de/artikel/ebook/friesenstalker-ostfrieslandkrimi_23703256-1.




Ich wünsche Euch ein mörderisch spannendes Lesewochenende mit dem neuen Inselkrimi von Sina Jorritsma!


Eure Rena 

[Fantasy] Eine fantastische Story von Rena Larf: "Schutzengel - Bis an das Ende deiner Zeit"





(c) kellepics - pixabay


Ich hatte versagt. Und die anderen Schutzengel auch.
Die Überlebenden aus dem Dorf Sygard hatten sich über Schleichwege zu unserem Tempel des göttlichen Lichts nach Isor durchgeschlagen. Zu ihren Schutzengeln. Zu denen, die sie so schmählich im Stich gelassen hatten, obwohl ihr Leben in ihren Händen lag. Jeden Tag und jede Nacht.
Es war ein Weg, der vielen von Ihnen wie Hohn erschien. Denn wo waren wir gewesen, die strahlenden Wesen aus Licht und Liebe, als der Tod kam? Wo war unser Schutz, als die Barbaren einfielen?

Es war ein langer, harter Kampf gegen die Plünderer aus Thalegard
gewesen. Viel Blut war geflossen während des feindlichen Angriffes. Aber er endete schließlich mit der Niederlage und der Aufgabe des Dorfes Sygard. Die Kavallerie der Plünderer hatte im Getümmel das Schlachtfeld umritten und im Rücken der Dorfbewohner durch ein Gemetzel für schwere Verluste gesorgt. Die Bogenschützen und Speerkämpfer aus Sygard waren ohne jede Chance gewesen.
Wir, ihre Schutzengel, waren ohne jede Chance gewesen!
Denn die Racheengel ritten auf den Schultern des Todes mit den Plünderern in das Dorf ein. Mit ihren Klingen und ihren seelenlosen Körpern war ihnen jedes Mittel Recht gewesen, um die Feinde zu vernichten.
Viele Frauen und Kinder wurden in die Kapelle von Sygard gesperrt, die später in Brand gesetzt wurde. Hilflos mussten die Väter, Onkel, Männer und Brüder mit ansehen, wie ihre Hoffnung, ihre Zukunft von den Peinigern zerstört wurde.
Mit einem schicksalhaften, bösen Bann war der ganze Ort belegt. Sygard wurde zum Lustgarten des Teufels, gegen den wir Schutzengel machtlos waren.
Die Bewohner, die sich erschöpft zum Tempel des Lichts retten konnten, erhielten von uns ein Nachtlager, Essen und Trinken. Ihre Schmerzensschreie über den Verlust der Menschen, die ihnen lieb waren, hallten die ganze Nacht gegen die Wände des Gotteshauses und wollten nicht verstummen. Viele von den Überlebenden wünschten sich, niemals geboren worden zu sein, da sie diese Düsternis der Seele nicht mehr ertragen konnten.
Ihr Lebensquell wurde ihnen geraubt, gemordet und ihre Familien verblassten zu Schatten in der Erinnerung ihrer Herzen.
Und ich wurde gefragt, wo denn nun das große Licht wäre, der Ausdruck der reinen, göttlichen Liebe und des reinen, göttlichen Lichts, wo waren Gott und die Gerechtigkeit, die dieses Leid ungeschehen machen könnten?
Und ich antwortete: „Gerechtigkeit kann niemals Leid ungeschehen machen. Sie kann nur für Frieden in unseren Seelen sorgen, der alle Wunden heilt. Mit der Zeit. Euer Gott ist in euch, auch wenn er euch heute so fern scheint, wie die Existenz des Bösen euch nahe ist. Ihr tragt das Licht im Herzen. Wenn dem nicht so wäre, hättet ihr keine Zuflucht im Tempel des Lichtes gesucht. Isor und wir Engel werden euer Licht der Verzweiflung umkehren in das Licht der Hoffnung, das euch den Mut und die Willenskraft geben wird, weiterzuleben.“
Stille herrschte.
Erwartet hatten die Menschen wohl, dass ihnen ihr Gott ihre Familien zurückgab oder zumindest die Plünderer aus Thalegard Aug’ um Auge und Zahn um Zahn büßen mussten und die Flammen der Schutzengel dazu alles in helles, goldenes Licht tauchen würden.


***

Nach zwei Monaten kalten Winters, als die Toten längst begraben und Notunterkünfte für die Überlebenden errichtet worden waren, war Isor mehr als nur eine Zuflucht für die Opfer geworden.
Die meisten der Überlebenden waren Bauern oder Fischer. Ein paar Krieger waren übrig geblieben.
Die Felder von Sygard waren zerstört, gebrandschatzt. Vorräte für den Winter waren der Vernichtung anheim gefallen durch die Horden aus Thalegard. Die Fischerboote und Netze wurden geraubt, um den Bewohnern ihre Lebensgrundlage zu nehmen. Der Überfall hatte vielen Menschen innerhalb weniger Minuten jede Hoffnung auf die Zukunft genommen.
Das Flüchtlingslager in Isor umfasste achtundfünfzig Bewohner aus Sygard, überwiegend Waisen, ältere Männer und eine Handvoll Frauen, die dem Brandanschlag in der Kapelle des Dorfes auf wundersame Weise entkommen waren.
Ich kümmerte mich mit meinen Schutzengelschwestern um die ärztliche Versorgung der Wunden und wir schafften Nahrungsmittel und Decken heran. Doch die Versorgungslage war verheerend.
Viele der Dorfbewohner wussten nicht, wie es weitergehen sollte. Sie hatten alles verloren. Auch ihren Glauben in uns.
Ich war mir bewusst, dass ich ein Zeichen würde setzen müssen, um den Überlebenden ihren Lebensmut zurückzugeben.
Schweigen, so schien es, war nicht die einzige Antwort auf die Frage nach dem Warum. Aber was konnte ich schon sagen?
Selbst vor jedem Wort eines unsterblichen Schutzengels öffnete sich doch nur der Abgrund des Unvorstellbaren und des Versagens für die Hinterbliebenen.
Und was durfte ich jenen sagen, denen selbst ihre Toten noch entrissen wurden als ein Häufchen Asche, die wortlos trauerten um ihre Liebsten?
Vermochten Worte da zu trösten? Welche Worte hielten stand?
Aber trotz aller Bedenken – beseelt vom göttlichen Licht - wollte ich nicht schweigen. Ich suchte Emon, den Anführer der Krieger aus Sygard, auf. Er war mein Mensch, dem ich seit der Sekunde seiner Inkarnation als Lichtwesen zur Seite gestellt war, das ihn begleiten würde bis zur Stunde seines Todes auf dieser Erde. Ich war untrennbar mit ihm und seinem Weg verbunden. Zumindest ihn würde ich retten und beschützen müssen! Wie zuvor.


***


Emon hatte trotz seiner schweren Verletzungen überlebt und befand sich auf dem Weg der Besserung. Seitdem er wusste, dass seine Angetraute in den Mauern der angezündeten Kapelle den Flammentod gestorben war, hatte er kein Wort gesprochen.
Emon hatte sich, als einer der wenigen überlebenden Männer mittleren Alters, an meine Seite gestellt und die Dorfbewohner mit Lebensmitteln, Trinkwasser und Medikamenten versorgt und den Wiederaufbau des zerstörten Dorfes vorangetrieben. Die wortlose Arbeit lenkte ihn von seiner eigenen Trauer ab, die so tief war, dass er nicht einmal weinen konnte. Emon half anderen, ihre Last zu tragen - dadurch wurde vieles für ihn leichter. Und so konnte er den Hass auf die Engel besiegen, den er tief in seinem Herzen in sich trug. Den Hass auf mich, seinen Schutzengel, der nicht versagt hatte, wie die anderen. Der ihn weiter leben ließ, obwohl er nicht wollte!


***


Emon hatte ein kleines Holzfeuer entzündet, um sich ein paar Kartoffeln zu braten und um ein wenig Wärme für die Nacht zu haben.
Dunkle Schatten tanzten im Schein des Feuers auf seinem nachdenklichen Gesicht. Sein Haar war pechschwarz und seine Augen schmal. Die hohen Wangenknochen ließen keinen Zweifel daran, dass er ein stolzer und würdiger Anführer war.
Emon summte eine leise, schwermütige Melodie, die mit dem Rauch des Feuers zum Himmel stieg. Er stierte in die Flammen, nahm die Hitze der Glut in sich auf und beobachtete das glimmende Holz.
Der Wind begann ungestümer zu wehen. Eine Gänsehaut überzog seinen Körper, er zitterte leicht.
Plötzlich schlug ein schillernder Blitz in den Baum rechts neben ihm ein. Die Rinde zersplitterte in viele Teile und flog in die glühende Asche. Wie ein Zeichen des Himmels!
Emon war Fischer und Krieger und zeigte sich vom Wetter dieses dunklen Winters kaum beeindruckt, verharrte in hockender Haltung, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken. Gewitter war für ihn ein Element, das Gefahr und Rausch gleichzeitig bedeutete.
Bei manchem Sturm war er furchtlos auf das Meer hinausgefahren, in manchem Unwetter hatte er tollkühn sein Dorf verteidigt gegen Eindringlinge.
Als Emon mich wahrnahm wurden seine Augen noch schmaler und er griff für einen Augenblick neben sich auf dem Boden nach seinem Messer.
„Emon, ich bin es!“, beschwichtigte ich ihn.
Meine Stimme musste in den Ohren des Menschen wie ein Wispern des Windes klingen. Leichtfüßig überquerte ich den schmalen Pfad zur Lichtung. Emon sah beharrlich in die Flammen und deutete wortlos und unwillig auf den freien Platz an seiner Seite.
So saßen wir beide eine Weile schweigend nebeneinander.
Der Mensch und sein Schutzengel.
„Wie willst du mein Leid lindern, Aladiah?“, fragte Emon nach einer Weile mit seiner tiefen, rauen Stimme.
Sein erster Satz nach monatelangem Schweigen. Eine erste Frage an mich nach dem Danach.
„Worte alleine können die Trauer und den Schmerz nicht lindern,
Emon. Es hilft uns aber, wenn wir gemeinsam trauern.“
Ich war mir nicht einmal sicher, ob Gott uns Engeln überhaupt die Fähigkeit gegeben hatte, zu trauern. Ich hatte dieses Gefühl noch nie erlebt. Kein Mensch war mir je vor seiner Zeit gestorben. Immer hatte ich geschützt, gerettet und behütet – ein Leben lang.
Ich war ein Wesen aus Licht, das nur im direkten Gegenüber überhaupt für einen Menschen sichtbar war. Doch ich war immer da, auch wenn er mich nicht sehen konnte.
Jetzt war ich ganz in ein helles, fast durchsichtiges Gewand gekleidet, welches wenig von meinem wunderschönen Engelskörper verbarg. Ich faltete meine Hände und setzte Emon einen sanften Kuss auf die Stirn.
„Was willst du von mir?“, hakte Emon ruppig nach.
Ich legte sanft eine Hand auf seinen rechten Unterarm, um
ihn zu beruhigen. Dann sprach ich mit eindringlicher Stimme: „Emon, ich brauche dich, dein Dorf braucht dich. Du bist der Führer auf der Fährte in die Zukunft. Ohne dich werden die anderen aufgeben und sterben. Alle!“
Emon richtete sich erstaunt auf und betrachtete mich mit festem Blick. Und doch hob er unsicher fragend die Hände ins Mondlicht.
„Ich weiß, Emon. Der Schmerz über den Verlust deiner geliebten Frau nagt tief in deiner Seele und dein Herz ist ohne Hoffnung gefangen im Leid deines Lebens.“
Emon brach zusammen und fiel klagend auf die Knie. Das erste Mal seit dem Tod seiner Frau konnte er weinen und das Herz schien seine Brust sprengen zu wollen. Er hatte seinen Schmerz heimlich
in sich mitgeschleppt die ganzen Monate, und jetzt brach es wie eine Flut aus ihm heraus.
Ich gestattete ihm diesen Moment der Trauer und strich mit zarter Hand über sein langes Haar.
„Warum tust du mir das an, Aladiah?“, schrie Emon auf. „Ich habe
Sana so unendlich geliebt...“, seine Stimme verlor sich.
„Das weiß ich“, flüsterte ich. „Sana starb viel zu früh vor ihrer Zeit und durch grausame Hand barbarischer Peiniger.“
Ich hielt inne und beobachtete Emons Reaktion, dessen Schultern zusammensackten. Sana war wie die anderen eingesperrt gewesen.
Emon war nicht in der Lage gewesen, sie aus dem Feuer in der Kapelle zu retten. Diese Last wog zentnerschwer auf ihm.

„Emon, du musst den anderen helfen mit ihrem Leid und ihrer Ohnmacht fertig zu werden. Ihr müsst euch auf den Weg machen
in die Zukunft. Der Kinder wegen. Nur so wird es Frieden geben können. Im Leben und in euren Herzen. Die Menschen von Sygard brauchen deine Stärke und du allein hast die Macht, ihnen ihren Lebensmut zurückzugeben. Geh’ voran!“
Emon sprang auf und raufte sich die Haare.
„Mit welcher Magie sollte es einem Verlorenen wie mir möglich sein, das zu schaffen? Ich bin ohne Heimat, ohne Hab und Gut und ohne das Liebste auf der Welt. Verflucht Aladiah, warum hast du nicht genauso versagt wie die anderen Schutzengel und mich nicht einfach sterben lassen?“

Emon rannte wie ein verletztes Tier um das Feuer herum. Dann trat er wütend in die Glut. Er fühlte sich allein und unendlich alt, so alt wie die Welt, der er den Rücken gekehrt hatte, in seinem tiefen Schmerz.
Ich erhob mich und sprach: „Die Magie heißt Glauben, Emon!“

Mein Mensch ließ mir keine Wahl. Gott ließ mir keine Wahl.
Ich wollte, dass das Leben wieder einen Sinn für Emon und die anderen Bewohner von Sygard hatte!
Ich war ein Schutzengel, nicht mehr und nicht weniger.
Durfte ich den kosmischen Plan so durcheinander bringen?
Welches Recht hatte ich dazu?
Aber ein bisschen weißes Licht konnte doch nicht schaden, oder?

In diesem Moment brach der Himmel auf und ein gleißender Lichtstrahl senkte sich auf Emon.
Er war so hell und rein, dass er die Augen schließen musste, um nicht zu erblinden. Nach einer Weile verdunkelten sich seine Lider wieder und sein Blick fiel auf jene, die er in den Flammen der Kapelle sterben sah: Sana! Seine über alles geliebte Sana!
Es war, als wenn er sie berühren konnte.
Es war, als wenn er sie riechen konnte.
Sie war vollkommen unversehrt und wunderschön.
Sana nickte ihm aufmunternd zu und schenkte ihm ihr schönstes Lächeln. Dann verschwand ihre zarte Gestalt langsam mit dem gleißenden Lichtstrahl wieder gen Himmel.


Und Emon stand auf, um seinen Weg zu gehen.
Den Weg, den ich, sein Schutzengel, mit ihm gehe, bis an das Ende seiner Zeit...

Dienstag, 10. Oktober 2017

[Vorbestellen] „Killing Me Softly. Salazar und Rose“ von Bärbel Muschiol


Guten Morgen ihr Lieben!

Macht Ihr das manchmal auch so wie ich? Gerne bestelle ich Bücher vor, die ich auf gar keinen Fall verpassen möchte im täglichen Gewusel! Da kann ich mich dann darauf verlassen, dass ich sie am Veröffentlichungstag ausgeliefert bekomme, auch wenn ich es durch irgendwelchen Alltags-Stress beinahe vergessen hätte!

Am 20.10. wird die Taschenbuch + E-Book Gesamtausgabe von Bärbel Muschiols „Killing Me Softly. Salazar und Rose“ veröffentlicht. Ab sofort kann der spannende Roman vorbestellt werden! 
So verpasst Ihr auf gar keinen Fall dieses Buch- Highlight der beliebten Bestsellerautorin! 



VORBESTELLEN  


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Klappentext: „Du bekommst meinen Körper und lässt mir dafür mein Leben.“ Was für ein heißes Angebot … Salazar, der kaltblütige Profikiller, ist hin- und hergerissen. Diese sexy Frau ist ein unkalkulierbares Sicherheitsrisiko, das eigentlich beseitigt werden muss. Die junge Fotografin war einfach zur falschen Zeit am falschen Ort … Doch Salazar kann nicht anders und nimmt den verlockenden Deal an. Es wird eine Nacht, die alles verändert. Dieser Killer besteht nur aus Muskeln, der harte Sex beschert Rose die Höhepunkte ihres Lebens. Er ist für sie wie eine Droge: tödlich, aber zugleich berauschend und sanft … Auch Salazar weiß nicht, wie ihm geschieht. In nur einer Nacht hat Rose ihm gezeigt, was es bedeutet, zu fühlen.
Aber noch ahnt er nicht, wen Rose gerade mit ihm betrügt: Ihr Freund Mike ist ausgerechnet der FBI-Agent, der Salazar seit Monaten jagt … Ein heißes und tödliches Abenteuer beginnt. Mike ist entschlossen, Salazar zu finden und Rose zurückzuholen. Zwei Alpha-Männer – sexy, hart und kompromisslos, und beide nicht bereit, die Frau ihres Herzens aufzugeben …



Schnappt Euch dieses mega-tolle Muschiol-Buch als E-Book oder als Taschenbuch!
Weihnachten ist ja auch gar nicht mehr so weit weg - eignet sich auch wunderbar zum verschenken an Leseratten!


Eure Rena 



Sonntag, 8. Oktober 2017

[Vorbestellen] "Friesenstalker", der neue Ostfrieslandkrimi von Sina Jorritsma!

Guten Morgen Ihr Lieben, 

ich durfte Euch schon einige Male Krimis von Sina Jorritsma auf meinem Blog vorstellen und heute startet der Tag mit einer guten Neuigkeit für alle Krimi-Fans, die ihre Bücher genauso lieben wie ich:


Ab heute kann "Friesenstalker", der neue Ostfrieslandkrimi von Sina Jorritsma als Taschenbuch und als E-Book vorbestellt werden. Der 6. Band der Krimireihe Mona Sander und Enno Moll ermitteln spielt wieder auf der Nordseeinsel Borkum.





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Klappentext: Die ostfriesische Insel Borkum wird von einem düsteren Mord erschüttert. Ein verurteilter Stalker wird tot aufgefunden, gnadenlos stranguliert mit einem Seil.Handelt es sich um einen gemeinschaftlichen Racheakt? Ausgerechnet die drei jungen Frauen, die den Stalker angezeigt hatten, machen gerade zusammen Urlaub auf Borkum. Haben Reina, Hanna und Janina ein Mordkomplott geschmiedet und sich an ihrem Peiniger gerächt?Einiges deutet darauf hin, doch die Inselkommissare Mona Sander und Enno Moll ermitteln in alle Richtungen. Ins Visier gerät auch die Schwester des Ermordeten, Helena Kiebing. Sie scheint ihren Bruder zutiefst gehasst zu haben, und sie ist in merkwürdige Machenschaften verstrickt ... Je tiefer die Kommissare graben, desto unübersichtlicher wird der Fall. Schließlich überschlagen sich die Ereignisse auf der Nordseeinsel, und plötzlich gerät Mona in tödliche Gefahr …

Am 13. Oktober erscheint der Ostfriesenkrimi und ich bin schon ganz gespannt, was Mona Sander, die forsche Borkumer Kommissarin, wieder anstellt!

Ich wünsche Euch einen spannenden Start in die neue Woche!

Eure Rena

Sonntag, 1. Oktober 2017

[Storys] Tag der deutschen Einheit: Rena Larf zum morgigen Nationalfeiertag: "Flucht und Liebe"




von Rena Larf 


Hallo Ihr Lieben!
Morgen, am 03.Oktober, begehen wir den Tag der Deutschen Einheit. Als Nationalfeiertag erinnert er an die deutsche Wiedervereinigung.

Was Trennung durch eine Mauer für Menschen bedeutet, erzählt Euch meine Story "Flucht und Liebe"....



Das Gelb der Sonne war an diesem Tag nicht so intensiv. Er bemerkte dies nicht, stapfte mit nackten Füßen durch den warmen Sand. Seine Sonnenbrille verwandelte jeden Lichtstrahl in ein dumpfes Braun. Gedanken schwirrten wie gelbe Bänder in seinem Kopf. Gelbe Bänder, die sich wirbelnd dem Wind aus nordwestlicher Richtung ergaben, der über den Strand von Meschendorf blies. Reiner Naturstrand. 
Der Ort war ein Relikt aus seiner Jugend in Ostdeutschland. Zeltplatzzeiten


Die Flagge der Deutschen Demokratischen Republik


Er blieb stehen, starrte in die leichten Schaumkronen der ankommenden Ostseewellen. Er drehte sich um und sein Blick blieb an der Bank am Waldrand hängen, auf der sie sich das erste Mal geküsst hatten. In ihm loderte eine schmerzhafte Frage an sich selbst. Wie würde sie wohl aussehen nach all den Jahren? 

Nervös bückte er sich nach Muscheln und Steinen und warf sie weit in die See hinaus. Wie, als ob er so seine Gedanken wegwerfen konnte. Seine Gedanken an sie. Lange stand er so da, bis er merkte, dass es Zeit wurde. Sie hatte ihm geantwortet auf seinen Brief. War einverstanden mit einem Wiedersehen. Nach sieben Jahren. 

Er sah ihre winkenden Arme. Seine Füße setzten sich wie von selbst in Bewegung. Wie im Traum. Ihr buntes Sommerkleid auf ihrer sonnengebräunten Haut hob sich fröhlich gegen das Blau der Ostsee ab, die endlos langen, roten Haare flatterten ungebändigt im Wind. Jetzt konnte er auch ihr Lächeln sehen, das ihm galt, und gleich würde er das Blau ihrer Augen in sich aufsaugen, wenn er seine Sonnenbrille abnahm. Noch ein paar Meter, stärker wurde ihr Lächeln, immer stärker, dann flog sie in seine ausgebreiteten Arme. Fest, ganz fest drückte er sie an sich, drehte sich mit ihr im Kreis, spürte ihre Weiblichkeit, jeden Zentimeter, jede Rundung. Ihre Wärme. Er sah den Horizont, die Wellen, die Sonne... küsste ihre Wange, - drehte sich mit ihr im Kreis. Er suchte ihren Blick, noch betört von ihrem Duft. 
Kein Wort war zwischen ihnen. 
Nur Momente. 
Atemzüge. 
Dann ihre Hände, die ihn zur Bank führten. Zu ihrer Bank, auf der sie vor Jahren so viele Stunden gemeinsam verbracht hatten. Hand in Hand saßen beide da. Sie wollte es ihm erklären, er wollte fragen. Sie brachte es nicht fertig. 
Er hatte Angst. 
Vor der Wahrheit.
Vor dem Nichts. 


Stacheldraht

Die Mauer war gefallen, die Grenzen offen, aber er hatte in diesem deutsch-deutschen Spiel verloren. Er hatte sie verloren. Und dennoch wollte er etwas sagen, eine Erinnerung an ihre gemeinsame Zeit wach halten. 
„Erinnerst du dich...“, sprach er leise nahe an ihrem Gesicht. „Ich musste dir eine Muschel schenken, wenn ich dich küssen wollte. Preis der Liebe, nanntest du das. Und wenn ich keine mehr hatte, schicktest du mich lachend runter zum Strand, um neue ...“ Er stockte, lächelte sie zaghaft an, beobachtend, ob er sie mit seinen Worten gefangen nehmen konnte. Aber sie nickte nur. Wortlos. 
„Und ... als wir uns im Wald oberhalb des Strandes liebten. Wir hatten Angst vor den Folgen. Es war schön und furchtbar zugleich. Du hast es sicher vergessen!?“ Sie erschrak. Wie hätte sie das jemals vergessen können? Es war nicht nur das erste, sondern auch das einzige Mal gewesen. 
Dann war er über die Ostsee geflüchtet in die BRD. Ohne sie. Ihre Hand löste sich von der seinen. Beide erblickten sie am Strand einen Mann, der ein Kind an der Hand führte und immer schneller auf sie zusteuerte. 
Plötzlich riss der kleine Junge sich los und rannte. „Mama, da bist du ja! Papa und ich haben dich schon gesucht. Guck‘ mal, was wir für tolle Muscheln gesammelt haben.“ 
Das Kind lief zur Mutter, öffnete mit seinen kleinen Fingern einen großen Stoffbeutel und strahlte über das ganze, sonnengebräunte Gesicht. 





Lange stand er allein am Strand. Er hätte sie nie zurück lassen dürfen. Niemals die Flucht über die Ostsee nach Westdeutschland wagen dürfen, als sich ihm die Möglichkeit bot, und sie Angst vor der See hatte, weil sie nicht schwimmen konnte. Von der Küste bei Kühlungsborn war er mit einem Faltboot zwischen zwei Beobachtungstürmen bei Nebel und ruhiger See mit einem Kumpel nach Fehmarn geflüchtet. Nie hätte er fliehen dürfen aus dem verhassten Regime, das ihnen alle ihre Träume weggenommen hatte. Nicht allein. Nicht ohne sie. Das dachte er. Wie war er nur auf die Idee gekommen, dass sie so viele Jahre auf ihn warten würde. Eine Frau wie sie, jung, schön, begehrenswert! Dann war die Mauer weg und er wollte sie zu sich holen. Obwohl sie ihm schrieb, dass sie geheiratet und ein Kind hatte. Und er dachte daran, dass er der Mann an ihrer Seite hätte sein sollen, er der Vater ihres Kindes! 

*** 

Lange stand er allein am Strand. Und warf Muscheln und Steine in die ankommenden Wellen weit hinaus in die Fluten. Wie, als ob er so seine Gedanken wegwerfen konnte. 
Seine Gedanken an sie. 
Seine große Liebe.

Seine Ähnlichkeit mit dem kleinen Jungen hatte er gar nicht wahrgenommen.



Herz im Sand




Freitag, 29. September 2017

[Neuerscheinung] "Rocker Ghost - Dead Riders 1" von BÄRBEL MUSCHIOL

  
Hallo Ihr Lieben!
Die kreative Autorin Bärbel Muschiol hat wieder etwas Feines für Euch:
den neuen aufregenden Rockerroman aus der neuen Serie "Rocker Ghost"!


 NEUERSCHEINUNG


"Rocker Ghost - Dead Riders 1" von BÄRBEL MUSCHIOL

 






Titel: Rocker Ghost - Dead Riders 1
Autorin: Bärbel Muschiol
Format: E-Book 
Genre: Erotikroman
ISBN: 9783955736439
Preis: 3,99


Bestellen bei: 




Klappentext: 
Angel hat ein neues Kapitel in ihrem Leben aufgeschlagen – mit Ghost. Dieser gefährliche Rocker mit den irritierenden Augen hat es geschafft, dass sie langsam die Dämonen ihrer Vergangenheit vergisst, dass sie sich einlässt auf die Liebe. Voller Vertrauen gibt sie sich ihm hin, fliegt hoch und höher und genießt es, ihm völlig ausgeliefert zu sein. Und sie ist angekommen bei den Dead Riders, ihrer neuen Familie. Der Rockerclub ist eine eigene Welt, gefährlich, dunkel und dennoch voller Menschen, die von ganzem Herzen lieben. Doch unvermittelt bricht das Grauen über sie herein. Gewalt wird ihr angetan und niemand ist da, niemand hilft ihr – und dabei hatte Ghost doch versprochen, sie mit seinem Leben zu beschützen...




Ich wünsche Euch viel Lese-Spaß und eine heiße Auszeit mit "Rocker Ghost"!

Eure Rena




P.S.: 
"Rocker Ghost"  ist zu heiß für Amazon.... 
Der Verlag kümmert sich darum, dass er trotz extra Prüfung in den nächsten Stunden online ist. Alle, die auf ihrem Kindle lesen wollen, müssen also noch etwas Geduld haben.