Freitag, 16. Juni 2017

[Ostfrieslandkrimi] Gedanken zu "Veganermord" von Susanne Ptak

Guten Morgen Ihr Lieben!
Eigentlich gibt es keine zwei Meinungen darüber, dass keiner von uns will, dass Tiere qualvoll zu Tode kommen, damit wir Essen auf dem Teller haben!
Aber ich würde nie so weit gehen, irgendwem vorzuschreiben, wie er sich ernähren sollte. Erst sollte sich jeder bewusst machen, ob er seiner eigenen Überzeugung folgt oder einem Trend. (Quelle: Vebu.de Vegan-Trend: Daten und Fakten zum Veggie-Boom.)

Erst dann werden sich im Bewusstsein der Menschen Essgewohnheiten ändern können und sich Fleischalternativen langfristig durchsetzen.

Die Schreiberin dieses Beitrages ist seit einem Dreivierteljahr Low Carblerin und verfolgt kohlenhydratarme Ernährung. Nicht immer, aber immer öfter! Der Gesundheit zu Liebe, den Tieren zuliebe  und natürlich auch der Tatsache geschuldet, dass mir Fleisch kaum mehr schmeckt.
Ob es an mir, an meinem Geschmacksnerven liegt, lasse ich mal dahin gestellt. Ich bin definitiv gegen Massentierhaltung, weitestgehend umweltbewusst und achte bei dem wenigen Fleisch, das ich esse, auf Qualität.
Als junges Mädchen stand für mich fest: ich esse nichts, dessen Gesicht ich vorher gestreichelt habe! Als mein Onkel damals auf Besuch war und mein Kaninchen „Hansi“ geschlachtet hat, ist für mich eine Welt zusammen gebrochen. Als meine Enten „Flip & Flap“ aus niedlichen flauschigen Entenküken  zu Entenbraten wurden, habe ich schlichtweg auf den Teller ... - na, Ihr wisst schon!




Deswegen dachte ich im ersten Moment: 

Die Susanne Ptak traut sich was!


VEGANERMORD - als ich den Titel ihres elften Ostfrieslandkrimis aus der erfolgreichen Reihe mit der Holtlander Spinngruppe gelesen habe, war mir klar, dass dabei Weltanschauungen und Lebensweisen auf einander knallen  würden. Auch ihre eigene. Wie würde das bei den Lesern ankommen?

Susanne Ptak zu ihrem neuen Roman:
"Der eigentliche Auslöser, diesen Krimi zu schreiben, war ein
Zeitungsbericht, den ich vor einiger Zeit gelesen habe. Darin ging es
um eine Mutter, die derartig vegan verblendet war, dass ihr Kind
gesundheitlich darunter litt, von den Mitschülern deswegen gehänselt,
und am Ende ein Fall fürs Jugendamt wurde.
Dazu kann ich berichten, dass jeder, der in irgendeiner Form mit der
Herstellung/Produktion von Lebensmitteln tierischen Ursprungs
beschäftigt ist, früher oder später an ein paar militante Veganer
gerät. So ist es mir auch damals passiert, als ich noch meine
Schafskäserei betrieben habe.
Anfangs war ich nur verblüfft, wie vehement man sich gegen etwas
aussprechen kann, ohne auch nur die geringste Ahnung davon zu haben.
So wurde mir zum Beispiel unterstellt, dass ich die Milch von meinen
Schafen „erpresse“. Eine Weile gab ich mir Mühe, diesen Leuten
erklären zu wollen, wie das mit den Schafen funktioniert und dass man
Milch gar nicht erpressen kann. Wenn Schaf nicht gemolken werden will,
dann bekommt man auch nix. Und wenn es Schaf nicht gut geht, dann geht
sofort die Milchleistung zurück, woraus folgt, dass melkenden
Landwirten sehr am Wohl ihrer Tiere gelegen ist.
Doch schnell musste ich feststellen, dass diese Leute überhaupt nicht
an Tatsachen interessiert sind, sie diese sogar auch dann noch
leugnen, wenn sie sie selbst vor Augen haben. Sie wollen sich
lediglich den Fleisch essenden und Milch trinkenden Menschen ethisch
und moralisch überlegen fühlen, vermutlich, um andere Defizite ihres
Lebens auszugleichen. Allerdings macht mich die Art, wie diese Leute
versuchen, andere zu missionieren, wirklich, wirklich wütend. Tja, und
so mussten dann mal Veganer dran glauben …"
 (Quelle: Ostfrieslandkrimi.de)


"Werden Veganer ermordet, morden Veganer?“, um es mit den Worten einer Rezensentin zu fragen. Findet es heraus und lest selbst!


Verblendung, Hass, Wut und sogar physische Kampfbereitschaft ist ein menschliches Problem und hat nichts damit zu tun, wer oder was man is(s)t!


Susanne Ptak: VeganermordOstfriesische Spinngruppe ermittelt - Band 11


Titel: Veganermord
Autorin: Susanne Ptak
Genre: Ostfrieslandkrimi
ISBN: 9783955736309
Preis E-Book: 3,99 Euro


Klappentext  „Veganermord“:
Von wegen ländliche Idylle und ostfriesische Ruhe – es herrscht Aufruhr in Leer. Das Veterinäramt hat anonyme Hinweise und verunreinigte Lebensmittelproben bekommen und kontrolliert daraufhin die verschiedenen Selbstvermarkter in der Region. Schnell haben die Freundinnen der ostfriesischen Spinngruppe die „Veganerszene“ in Verdacht, aber noch bevor sie dem nachgehen können, wird Tanja Kuiper, die fanatische Frontfrau der Tierrechtler, ermordet.

War es etwa einer der Landwirte, denen so übel mitgespielt wurde? Oder liegt das Motiv doch im privaten Bereich? Die Kommissare Werner und Steffen gehen vielen Hinweisen nach, denn es gibt genug Menschen, die ein Motiv gehabt hätten, Tanja zu ermorden. Bevor sie noch eine heiße Spur haben, geschieht ein zweiter Mord. Und wieder ist es eine Veganerin. Zunächst findet sich keine andere Verbindung zwischen den beiden Opfern als ihre Obsession. Hat der Mörder also eine Mission – Ausrottung der Veganer?


Mehr Informationen zu "Veganermord" erhält der Leser hier: 



Eure Rena

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